Nicht jeder unangenehme Geruch oder langsame Wasserablauf bedeutet, dass das Rohr vollständig verstopft ist. In den meisten Haushalten entsteht das Problem über Wochen oder Monate hinweg. An den Innenwänden des Abflusses lagern sich nach und nach organische Rückstände, Fette, Seifenreste, Haare oder Speisereste ab. Sie verengen den Rohrquerschnitt, halten weitere Verschmutzungen fest und schaffen eine Umgebung, in der unangenehme Gerüche entstehen.

Was lagert sich tatsächlich im Inneren der Rohre ab?
Viele Menschen gehen davon aus, dass ein Abfluss durch einen einzelnen größeren Gegenstand verstopft wird. Tatsächlich ist die häufigste Ursache jedoch eine langfristige Ablagerung gewöhnlicher Verschmutzungen aus dem täglichen Gebrauch.
In der Küche gelangen Fette, Öle, Speisereste oder Kaffeesatz in den Abfluss. Im Badezimmer sind es Haare, Seifenreste, Kosmetikprodukte oder Hautfett. Diese Verschmutzungen haften an den Rohrwänden, verbinden sich miteinander und bilden eine Schicht, an der sich weitere Rückstände festsetzen.
Mit der Zeit kann sich ein schleimiger Biofilm bilden, der den Wasserablauf verlangsamt und zur Quelle unangenehmer Gerüche wird. Die Reinigung von Abflussrohren besteht daher nicht nur darin, eine einzelne Verstopfung zu beseitigen, sondern auch organische Ablagerungen im Inneren der Rohre zu reduzieren.
Woran erkennt man, dass die Rohre gereinigt werden müssen?
Ein vollständig verstopfter Abfluss ist meist erst die letzte Phase des Problems. Schon deutlich früher treten unauffällige Anzeichen auf, die auf eine allmähliche Verschmutzung hinweisen.
- Das Wasser läuft langsamer ab als früher.
- Aus dem Abfluss steigt ein muffiger oder kanalartiger Geruch auf.
- Beim Ablaufen des Wassers entstehen gluckernde Geräusche.
- Der Abfluss verstopft immer wieder.
- Der Geruch wird stärker, wenn größere Wassermengen ablaufen.
Treten diese Probleme wiederholt auf, sind meist organische Ablagerungen im Rohr die Ursache. Wer nach einer Lösung gegen übel riechende Abflüsse sucht, sollte daher nicht nur den Geruch selbst bekämpfen, sondern auch die Verschmutzungen, aus denen er entsteht.
Hilft heißes Wasser oder ein chemischer Rohrreiniger?
Heißes Wasser kann einen Teil des Fetts lösen und chemische Reiniger können einige frische Ablagerungen angreifen. Beide Lösungen entfernen jedoch nicht unbedingt die Schicht organischer Verschmutzungen, die sich langfristig an den Rohrwänden bildet.
Starke chemische Reiniger wirken schnell, doch ihre häufige Anwendung belastet das Abwassersystem. Bei unsachgemäßer Kombination können sie außerdem die Rohre beschädigen oder gefährliche Reaktionen hervorrufen. Kehrt das Problem regelmäßig zurück, empfiehlt sich eine kontinuierliche Reinigung der Abflussrohre sowie die Vorbeugung weiterer Ablagerungen organischer Rückstände.
Wie funktioniert die biologische Abflussreinigung?
Bakterien für den Abfluss bauen gemeinsam mit Enzymen organische Verschmutzungen ab, die sich an den Rohrwänden abgelagert haben. Dabei handelt es sich weder um eine Beduftung noch um einen aggressiven chemischen Eingriff. Die Mikroorganismen verarbeiten nach und nach Fett-, Speise-, Seifen- und andere organische Rückstände, die Gerüche verursachen und zur Verstopfung des Abflusses beitragen.
Ein enzymatischer Abflussreiniger hilft dabei, komplexe organische Verschmutzungen in einfachere Bestandteile zu zerlegen, die anschließend von den Bakterien weiter abgebaut werden können. Durch die Kombination aus Bakterien und Enzymen richtet sich die Reinigung auf die eigentliche Ursache des Problems und nicht nur auf eine kurzfristige Geruchsüberdeckung.
Eine regelmäßige biologische Pflege trägt dazu bei, die Rohre durchlässiger zu halten und wirkt gegen unangenehme Gerüche aus dem Abfluss. Als umweltfreundlicher Abflussreiniger eignet sie sich für Haushalte, die den Einsatz aggressiver Chemikalien reduzieren und ihr Abwassersystem langfristig pflegen möchten.
- ABFLUSSEKO enthält Bakterien und Enzyme, die organische Verschmutzungen im Abflussrohr abbauen. Es hilft dabei, verschmutzte Abflüsse wieder durchlässiger zu machen, die Ursache unangenehmer Gerüche zu beseitigen und weiteren organischen Ablagerungen vorzubeugen. Die beste Wirkung wird bei regelmäßiger Anwendung als Bestandteil der normalen Abflusspflege erzielt.
Die biologische Rohrreinigung nutzt Bakterien und Enzyme zum Abbau organischer Ablagerungen im Inneren der Abflussrohre. Dasselbe Prinzip kommt auch bei der biologischen Reinigung von Abwasser in einer Klärgrube oder einer Kleinkläranlage zum Einsatz.
Wann reicht eine biologische Reinigung nicht aus?
Biologische Präparate sind für den Abbau organischer Verschmutzungen bestimmt. Ist das Rohr jedoch durch einen festen Gegenstand, Bauschutt, Wurzeln oder ein anderes Hindernis verstopft, das von Bakterien nicht abgebaut werden kann, ist eine mechanische Reinigung oder der Einsatz eines Fachbetriebs erforderlich.
Ebenso kann eine biologische Reinigung beschädigte, abgesackte oder vollständig undurchlässige Rohre nicht reparieren. In solchen Fällen muss zunächst der technische Schaden behoben werden. Bei üblichen Ablagerungen aus Fett, Speiseresten, Seifen und anderen organischen Verschmutzungen ist eine regelmäßige biologische Pflege jedoch eine sinnvolle Form der Vorbeugung.

Regelmäßige Pflege ist einfacher als die Beseitigung eines verstopften Abflusses
Die meisten Probleme mit Abflüssen entstehen nicht innerhalb eines Tages. Die Rohre setzen sich nach und nach zu und die ersten Warnzeichen sind meist unauffällig. Eine regelmäßige Reinigung der Abflussrohre hilft dabei, organische Ablagerungen zu reduzieren, die für Gerüche und eine schlechtere Durchlässigkeit verantwortlich sind.
Bakterien und Enzyme wirken direkt auf die Verschmutzungen im Inneren der Rohre und helfen daher, die Ursache des Geruchs zu beseitigen, anstatt ihn lediglich zu überdecken. Durch eine regelmäßige biologische Pflege lässt sich einer erneuten Verschmutzung des Abflusses vorbeugen und der Bedarf an aggressiven chemischen Reinigern verringern.
