Wie kompostiert man richtig Haus- und Gartenabfälle?

Kompost ist eines der besten Dinge, die wir unseren Pflanzen bieten können. Richtiger und reifer Kompost enthält Substanzen und Mikroorganismen, die die natürliche Abwehrkraft der Pflanzen gegen Krankheiten und Schädlinge stimulieren. Auch die Erzeugnisse der Pflanzen haben bessere organoleptische Eigenschaften (Aussehen, Geruch, Geschmack). Nach der Düngung mit gutem Kompost im Garten entsteht kein Unkraut, auch wenn wir Unkraut und deren Samen kompostiert haben.

Guter Kompost enthält auch keine Keime von Krankheiten oder Schädlingen.

Wie bereitet man guten Kompost vor?

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Die Kompostierung zu Hause, sei es im Garten oder auf dem Balkon oder der Terrasse der Wohnung, ist ein aerober Prozess (unter Sauerstoffzufuhr), bei dem organische Abfälle durch  Mikroorganismen in Humus&nbsp umgewandelt werden. Dasselbe Prinzip geschieht auch in der Natur, wenn durch die Umwandlung von abgestorbenen Pflanzen, Blättern, Holz usw. die humusartige Komponente des Bodens entsteht. Aber beim Kompostieren ist dieser Prozess um ein Vielfaches schneller und effizienter.

Natürliche Schwarzerden sind,wegen des höchsten Gehalts an Humus, die fruchtbarsten Böden. Beim aeroben Kompostieren kommt es zur chemischen Zersetzung von Fetten, Zuckern und Proteinen in einfachere Bestandteile durch Enzyme, die hauptsächlich von Bakterien und Pilzen im Kompost produziert werden. Um das Kompostieren zu beschleunigen und effizienter zu gestalten, ist es ratsam, Bakterien und Pilze hinzuzufügen.

Das Produkt KOMPOSTO enthält genau die Arten von Bakterien und Pilzen, die den Kompostierungsprozess beschleunigen und verbessern.

Was ist Kompostierung?

Kompostierungszyklus

Kompostierung ist eine kontinuierliche exotherme Reaktion unter Luftzufuhr, bei der bei der Entstehung von Kompost aus organischen Abfällen Wärme freigesetzt wird. Und das ist genau der Vorteil, da Sie fast alle organischen Abfälle und Pflanzenreste aus dem Garten kompostieren können, die von verschiedenen Schädlingen oder Krankheiten befallen sind, und sogar Unkräuter mit reifen Samen. Bei richtiger Kompostierung von organischem Material wird der Kompost erhitzt und erreicht Temperaturen zwischen 50 und 60 °C. Bei einer langfristigen Temperatur über 55 °C kommt es zur Denaturierung vieler Proteine, wodurch  Schädlinge (Raupen, Larven, Eier und erwachsene Individuen), Erreger bakterieller  Krankheiten und Pilzerkrankungen von Pflanzen abgetötet werden.

Auch die Samen verschiedener Unkräuter, die solchen Temperaturen ausgesetzt werden, verlieren die Fähigkeit zu keimen. Deshalb besteht bei gut kompostierten Unkräutern und Pflanzen, die von verschiedenen Schädlingen oder Krankheiten befallen sind, beim Einarbeiten des Komposts in den Boden kein Risiko der Ausbreitung von Schädlingen, Krankheiten und Unkräutern. Wie oben erwähnt, ist Kompostierung ein exothermer Prozess, bei dem organisches Material mit Hilfe von aeroben Bakterien und Pilzen in einfachere Stoffe zerlegt wird. Diese Zersetzungsprodukte sind die Hauptbestandteile des Komposts, die zusammen mit den enthaltenen Mikroorganismen eine der besten Nahrungsquellen für Pflanzen bilden.

Wie und was kompostieren?

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Es kann fast jeder organische Abfall aus dem Garten und dem Haushalt kompostiert werden. Für die Herstellung von qualitativ hochwertigem Kompost ist das Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff im Material, das wir kompostieren werden, sehr wichtig. Das richtige Verhältnis dieser beiden grundlegenden biogenen Elemente ist für den gesamten Kompostierungsprozess sehr wichtig, da das Verhältnis erheblichen Einfluss auf die Mikroorganismen und folglich auf die Entstehung aller Bestandteile hat, die den Kompost bilden.

Das optimale Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff beträgt 29 bis 34 zu 1, bei fertigem Kompost verringert sich dieses Verhältnis sogar auf 20 bis 27 zu 1. Nicht weniger wichtig ist auch die Feuchtigkeit des Komposts, denn der Kompost darf nicht austrocknen, aber er darf auch nicht völlig nass sein. Ein Übermaß an Feuchtigkeit verdrängt die Luft, und anstelle von Zersetzungsprozessen würde es zu Fäulnis kommen, und das Endprodukt wäre von deutlich geringerer Qualität.

Guter Kompost riecht schön nach Erde, Schwarzerde und hat eine bröckelige Struktur. Es ist nahezu unmöglich, das Verhältnis von Kohlenstoff und Stickstoff im Garten laienhaft zu bestimmen, aber beim Anlegen von Kompost kann man sich an die Schichtungsregel halten. Eine einfache Regel für das Kompostieren besagt, dass grüne Dinge (Gras, Pflanzenreste usw.) reich an Stickstoff und braune Dinge (trockene Blätter, Holzspäne, Karton, Stroh usw.) reich an Kohlenstoff sind.

Asche ist ebenfalls sehr kohlenstoffreich, aber in den Kompost gehört nur Holzasche. Vermeiden Sie Asche von Kohle, da sie große Mengen an Schwermetallen enthält. Wechseln Sie beim Anlegen von Kompost die Schichten von stickstoffreichem Material und kohlenstoffreichem Material ab und gießen Sie vor dem weiteren Schichten eine Portion KOMPOSTO darüber.

Wenn das Material nass ist oder es stark geregnet hat, bestreuen Sie die Schichten gleichmäßig mit KOMPOSTO.

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KOMPOSTO – natürlicher Beschleuniger für Komposte

Ich möchte gesunden Kompost

Was nicht in den Kompost gehört

  • ❌ Kunststoffe, Glas, Textilien, Chemikalien,
  • ❌ Lebensmittel wie Fleisch und Fleischprodukte
  • ❌ Milchprodukte, Fette und Öle (große Anziehungskraft für Ratten),
  • ❌ chemisch behandeltes Holz (lackiert, gestrichen).

Was in den Kompost gehört

Fast alle organischen Abfälle aus Garten und Haushalt können kompostiert werden, mit den oben genannten Ausnahmen:

  • ✅ Gras, Blätter, nicht geerntetes Gemüse und Obst,
  • ✅ Äste, Holzspäne, Sägemehl, altes Heu und Stroh
  • ✅ Teile und Reste von Pflanzen, Kaffeesatz, Papier-Teebeutel usw.,
  • ✅ Mist von Nutztieren und Haustieren,
  • ✅ Eierschalen, Tierhaare.

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Kompost wird hauptsächlich als hervorragender natürlicher Dünger für den Anbau aller Arten von Pflanzen verwendet, sei es zu Hause oder im Garten, und wir erwarten von ihm, dass er das Wachstum und die Vitalität der Pflanzen mit einer erhöhten Blüten- und Fruchtbildung unterstützt. Aber Vorsicht, einige pflanzliche Materialien können natürliche Inhibitoren (Wachstumsverzögerer) oder Substanzen enthalten, die den Kompost und anschließend den Boden ansäuern können.

Im Folgenden führen wir die häufigsten Beispiele an die eintreten können:

  • ❌ Holzschnitzel und Zweige von Nadelbäumen säuern den Kompost an, wir empfehlen, sie getrennt zu kompostieren und beispielsweise für Heidelbeeren zu verwenden, die im Gegenteil einen sauren Boden benötigen.
  • ❌ Holz und Blätter von Walnüssen enthalten Juglon, dass das Pflanzenwachstum verlangsamt. Ähnlich verhält es sich mit Holz
    und Zweigen von Thujen oder Sadebäumen.

Wenn diese Materialien jedoch im Kompost nur einen kleinen Teil von bis zu 2 % ausmachen, besteht kein Risiko für negative Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum.

Kompostierung ist eine großartige Möglichkeit, um dem Garten oder Blumentöpfen im Haus eine Vielzahl von Nährstoffen ohne chemischen Dünger zuzuführen. Die Kompostierung ist eigentlich ein kleiner Nährstoffkreislauf im eigenen Garten.