Warum man dem Teich Bakterien hinzufügen sollte und welche Auswirkungen sie auf das Leben im Teich haben?
In jedem Umfeld gibt es Mikroorganismen und im Wasser ist es nicht anders. Ein richtig gewähltes bakterielles Präparat sollte, dank der gewählten Bakterienarten, die miteinander kooperieren, für den Teich mehrere Funktionen erfüllen:
1. Mit Algen im Teich konkurrieren und damit ihr Wachstum einschränken

Bakterien und Algen benötigen für ihr Wachstum biogene Elemente, von denen das wichtigste Stickstoff ist. Bakterien haben im Vergleich zu Algen den Vorteil, dass sie Stickstoff in verschiedenen Formen aufnehmen können, sowohl in organischer Form, meist als proteinhaltiger Ammoniumstickstoff, als auch in anorganischer Form. Die optimale Wachstumstemperatur für wirksame Bakterienarten im Teich liegt bei über 10 °C. Ab dieser Temperatur vermehren sie sich sehr schnell und verbrauchen auch mehr Nährstoffe. Dadurch können sie innerhalb von wenigen Tagen bis Wochen hauptsächlich planktonische Algen, also einzellige Algen (Kokkalalgen), die das Wasser grün färben, unterdrücken.
Bei langen fadenförmigen Algen ist es schwieriger, da sich die Artenzusammensetzung der fadenförmigen Algen an die Nährstoffkonzentration im Wasser anpasst und lange fadenförmige Algen nicht so anspruchsvoll sind wie einzellige Algen, was die Nährstoffe im Wasser betrifft (grünes Wasser).
2. Die organische Belastung im Teich reduzieren und damit das Wasser sauber halten

In Gartenteichen ändert sich der Nährstoffgehalt des Wassers im Laufe der Jahreszeiten. Das Wasser im Teich ist im Frühling aus mehreren Gründen am stärksten belastet. Einerseits sammeln sich im Herbst und Winter Verunreinigungen, hauptsächlich Reste abgestorbener Pflanzen (Blätter, Stängel usw.) an, und dann während des Frühlings, wenn alles zu blühen beginnt, sind Pollen zusammen mit Staub eine große Nährstoffquelle. Selbst in einem biologisch gut ausgewogenem Teich kann es passieren, dass der Pollenbefall so enorm ist, dass die Bakterien nicht in der Lage sind, die Nährstoffe abzubauen.
Diesen Überfluss kann dann die Alge zur Entwicklung nutzen. Deshalb ist es ratsam, in dieser Zeit dem Teich Bakterien zuzufügen. Auch in Gartenteichen oder Teichen, in denen Fische gehalten werden, gibt es eine große Menge an Nährstoffen, sowohl aus Futterresten als auch aus nachfolgenden Exkrementen. Und das kann für die Fische riskant sein, da eine höhere Konzentration organischer Nährstoffe im Wasser Sauerstoff verbraucht, den pH-Wert erhöht und Ammoniak freisetzt.
Wenn sich die Bedingungen so verschlechtern, dass der pH-Wert über 9 steigt, erhöht sich aufgrund dieser drei Faktoren die Konzentration von toxischem Ammoniak. Bakterien im Teich haben hier eine berechtigte Rolle im Umgang mit den im Wasser enthaltenen Nährstoffen.
3. Die Immunität der Fische zu unterstützen und ihren Gesundheitszustand in Form
zu halten.

So wie in letzter Zeit der Einfluss des Haut- und Darmmikrobioms (Gemeinschaft von Mikroorganismen) auf die Gesundheit und Immunität bei Menschen untersucht wird, wurden ähnliche Ergebnisse auch bei der Studie von Fischen in verschiedenen Aquakulturen bestätigt. Die von der Firma ZELEKO für Teiche hergestellten Bakterien, enthalten nicht nur Arten, die mit Algen konkurrieren und den Nährstoffgehalt im Wasser reduzieren, sondern auch probiotische Bakterienarten, die die Immunität und Widerstandsfähigkeit der Fische erhöhen.
In letzter Zeit sind virale Infektionen bei Fischen sehr häufig, gegen die es keine wirksame Behandlung gibt. Aber in verschiedenen Experimenten wurde nachgewiesen, dass bestimmte probiotische mikrobielle Kulturen das Infektionsrisiko radikal senken.
Die häufigsten viralen Infektionen, die meist mit dem Tod der Fische enden, sind:
- Frühjahrsvirämie der Karpfen (SVC)
- Koi-Herpesvirus (KHV)
- In letzter Zeit nimmt die Koi-Karpfenkrankheit (KSD/CEV) zu.
Ursache für den Anstieg der viralen Infektionen sind erhebliche Importe von Fischen, die Haltung unter nicht sehr guten Bedingungen, der Verkauf von Fischen ohne Quarantäne usw.
Bakterien für Teiche TEICHEKO sind eben eine Kombination von Bakterien, die in der Lage sind, mit ihrer Wachstumsintensität Algen zu konkurrieren, organische Belastungen intensiv zu beseitigen (Futterreste, Exkremente und Ablagerungen am Boden) und sie enthalten Probiotika, die die Immunität und Widerstandsfähigkeit der Fische gegen viele Krankheiten verbessern.