Können Bakterien die Gesundheit der Fische im Aquarium beeinflussen?

Ein Aquarium ist ein geschlossenes zirkulierendes hydrobiologisches System. Dieses System in ästhetischer Form zu halten, mag im Vergleich zu einem Gartenteich relativ einfach erscheinen, wo wir die Temperatur und das Sonnenlicht nicht beeinflussen können, aber so ist es nicht. Allgemein gilt: Je größer das Wasservolumen im Aquarium ist, desto stabiler und widerstandsfähiger ist das biologische System gegenüber verschiedenen Schwankungen.

Um klares Wasser ohne Algen, vitale Pflanzen (es sei denn, wir halten afrikanische Buntbarsche nur im Steindekor) und gesunde, gefärbte Fische zu haben, benötigt man einen gut eingelaufenen biologischen Kreislauf im Umgang mit Nährstoffen.

Wenn wir ebenso wichtige Faktoren wie den pH Wert, das Lichtspektrum, die Temperatur, den Gehalt an gelöstem Kohlendioxid usw. außer Acht lassen, spielen auch hier, wie in jedem natürlichen biologischen System, Mikroorganismen eine wichtige Rolle. Diese, insbesondere dann die Bakterien, entfernen aus dem Wasser Ammoniak, der für Fische giftig ist.

Fische scheiden bei der metabolischen Umwandlungen von Nahrung überschüssigen Stickstoff in Form von Ammoniak über die Kiemen direkt ins Wasser aus. Und wie bereits erwähnt, ist dieser unter bestimmten Bedingungen für sie sehr giftig. Und eben Bakterien entfernen dank nitrifizierenden und anschließend denitrifizierenden Prozessen  toxische stickstoffhaltige Substanzen, wie Ammoniak, aber auch Nitrite aus dem Wasser.

Die Bedeutung von Bakterien für Fische

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In Pflanzen-Aquarien sind Mikroorganismen auch aus Sicht der Symbiose mit ihnen wichtig. Sie unterstützen die Widerstandsfähigkeit und Vitalität. Bakterien sind auch für die Fische selbst von großer Bedeutung. So wie die Bedeutung von probiotischen Bakterien in den letzten Jahren im  Körper der Menschen gestiegen ist, die Einfluss auf die Immunität, Stressresistenz und die allgemeine Gesundheit haben, ist es auch bei Fischen der Fall. Fischprobiotika führen zur  besseren Futterverwertung, was das Wachstum und die allgemeine Kondition erhöht.

Probiotische Bakterien sind auch ein wichtiger Immunmodulator. Sie können sogar verschiedene Pathogene aus der Umgebung des Aquariums verdrängen, sein es pathogene Bakterien oder sogar Viren. Und eben die Aquareko Bakterien sind universell, da sie keine probiotische Bakterien als auch Mikroorganismen, die symbiotisch mit Pflanzen leben enthalten und die Bakterien für den Stickstoffkreislauf zur richtigen Funktion der Filtration im Aquarium sorgen.